3. September 2010
Kann die Schwarmintelligenz helfen, unsere Gesellschaft nachhaltiger zu machen? In Köln trafen sich Forscher und Designer, um das zu ergründen.
"Trotz aller Individualisierung wollen wir nicht gern alleine sein." So grundlegend diese menschliche Eigenschaft, so fundamental ist für den Trendforscher Peter Wippermann ihre Konsequenz. Um zu verstehen, wohin sich die Welt im Zeitalter sozialer Netzwerke entwickelt, komme man nicht am Begriff der Schwarmintelligenz vorbei, sagte er zum Tag für nachhaltige Gestaltung an der ecosign-Akademie in Köln.
"Schwärme(n) für Nachhaltigkeit" war das Treffen von Designern und Wissenschaftlern überschrieben. Das Ziel: Herausarbeiten, wie die Schwarmforschung nicht nur Metaphern für Netz-Phänomene liefern kann, sondern sich ganz handfest für eine gute Sache anwenden lässt, nämlich um grünen Produkten, Dienstleistungen und Technologien zum Durchbruch zu verhelfen. Kein unumstrittenes Unterfangen. (weiterlesen…)
1. September 2010
Nach einer Betriebsrätetagung in Hannover hat sie sich gestern entsprechend klar positioniert: „Eine Brücke bis in die regenerative Zukunft gegen Ende unseres Jahrhunderts können vor allem moderne und klimafreundliche Kohlekraftwerke schlagen“, propagiert die Gewerkschaft in einer „Erklärung für eine nachhaltige Energiepolitik“.
Damit erhält Schwarz-Gelb selbst von der als eher „atomfreundlich“ bekannten IG BCE keine klare Rückendeckung für die geplante Verlängerung der Kernkraftwerkslaufzeiten: Sie sieht Kernkraft allenfalls als „Brücke“ für den Übergang zu einer „emissionsfreien“ Kohleverstromung, bei der anfallendes Kohlendioxid unterirdisch gespeichert wird.
Notwendig sei in jedem Fall ein Energiekonzept, „das der Kohle den Vorrang vor der Kernenergie zuweist“, mahnte IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis. Diese entschiedene Positionierung pro Kohle könnte nebenbei erklären, warum Vassiliadis – zur Verwunderung mancher Beobachter – die jüngste Anzeigenkampagne der großen Energiekonzerne für längere Kernkraftwerkslaufzeiten nicht aktiv unterstützt hat. (weiterlesen…)
30. August 2010
Beim globalen Klimaschutz sind Sonntagsreden der Politiker an der Tagesordnung. Jeder Regierungschef warnt vor der ungebremsten Erderwärmung. Doch beim Handeln und Verhandeln wird die Rhetorik-Show schnell zur Makulatur, der Endzeit-Alarm mutiert zum für Beobachter unverständlichen Klein-Klein-Geschacher. Das machte schon der weitgehend gescheiterte Kopenhagener Klimagipfel deutlich. Ähnlich sieht es jetzt wieder auf dem UN-Verhandlungsweg zum nächsten Gipfel in Cancún (Mexiko) aus, wie die am Freitag beendete jüngste Bonner UN-Konferenz zeigte.
Knapp vier Monate vor Cancún ist ein neues verbindliches Abkommen jenseits jeder realistischen Vorstellung. Auch eine Fortschreibung des Kyoto-Protokolls ist nicht in Sicht. Verhandlungswunder sind nicht mehr zu erwarten – zumal sich in den USA gesetzlich nichts bewegt. Nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls droht der Welt ab 2013 eine Lücke im Klimaschutzabkommen.
Kein Industrieland will zu große Einschnitte in seine herkömmliche Wirtschaftsweise mit fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle hinnehmen. Aufstrebende Schwellenländer wie China und Indien wollen weiter wachsen und nur begrenzt in die Pflicht genommen werden. Das lähmt die Verhandlungen und spornt die von ihren Hauptstädten instruierten Klimadiplomaten zu Erfindungsreichtum, Blockade- und Verzögerungstaktiken und klimaunfreundlichen Tricks an. Statt Lösungen einzugrenzen, wurden in Bonn immer neue Vorschläge auf diesen Linien gemacht und vorliegende Verhandlungstexte wieder aufgebläht.
Im Kern läuft das ganze Bestreben darauf hinaus, dem eigenen Land netto möglichst wenig Klimaschutz aufzubürden. Damit steht auch die Glaubwürdigkeit des globalen Klimaschutzes auf dem Spiel. Auch die EU und Deutschland, die sich in der Öffentlichkeit gerne als Vorreiter beim Klimaschutz darstellen, haben sogenannte Schlupflöcher ins Gespräch gebracht. In der Summe würden die Schlupflöcher den Industrieländern sogar einen Anstieg der Treibhausgase ermöglichen, empörten sich Umweltorganisationen. Dies sei «schockierend».
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26. August 2010
Die Vorbereitungen für den nächsten Weltklimagipfel in Cancún verlaufen zäh. Zugleich schwindet die Zeit, um ein Nachfolgeabkommen für Kyoto zu erzielen.
Die fünftägige Bonner UN-Klimakonferenz hat kaum Fortschritte erzielt. Vier Monate vor der Konferenz in Cancún (Mexiko) ist so gut wie klar, dass ein neuer umfassender Weltklimavertrag nicht mehr machbar ist. Völlig offen blieb bei der bereits dritten großen Bonner UN-Vorbereitungskonferenz in diesem Jahr die Minderung von Treibhausgasen.
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Die mexikanischen Gastgeber und das UN-Klimasekretariat wollen in Cancún zumindest ein "Paket" an Teilvereinbarungen erreichen, das die Basis für ein späteres Abkommen bilden soll, wie beide Seiten erklärten. Umweltorganisationen kritisierten zum Abschluss der UN-Runde in Bonn das schleppende Tempo der Verhandlungen, die das Erreichen von Vereinbarungen in Cancún gefährde.
Ein gutes halbes Jahr nach dem weitgehenden Scheitern des Kopenhagener Gipfels sind die Verhandlungen in Kernpunkten wie der Treibhausgas-Minderung festgefahren oder ohne neue Bewegung wie bei den geplanten Finanzhilfen für ärmere Länder.
Anders als in Kopenhagen wird es angesichts der bescheidenen Aussichten in Mexiko mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nur zu Ministerverhandlungen kommen und nicht zu einem Treffen von Staats- und Regierungschefs, wie der mexikanische Delegationsleiter Luis Alfonso de Alba Gongora signalisierte. Vor Cancún gibt es nur noch eine offizielle UN-Vorbereitungsrunde im Oktober in Tianjin (China).
Unklar blieb in Bonn, was für ein Abkommen für den globalen Klimaschutz angestrebt werden soll. Die Optionen reichen von einem einzigen neuen Weltklimavertrag bis zu mehreren Abkommen, wobei auch noch die rechtliche Verbindlichkeit ungeklärt ist. Der Druck wächst: Ende 2012 läuft die erste Phase des Kyoto- Protokolls von 1997 aus.
quelle:http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-08/klima-konferenz
20. August 2010
Wer kennt es nicht das ungemüttliche Gefühl wenn man durch eine dunkle Gasse geht?
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Unverhofft kommt oft: Das Bundesumweltministerium hat für dieses Jahr doch noch Fördergelder für ein städtisches Klimaschutz-Konzept zugesagt. Eigentlich hatte Bürgermeister Frank Schneider - wie er im Mai dem Stadtrat mitteilte - die Hoffnung schon aufgegeben und die beantragten Fördergelder abgeschrieben. Doch jetzt bekam er, wie er im Gespräch mit der RP sagte, einen Bescheid aus Berlin. "Wir bekommen zwar nicht die erhofften 80, sondern nur 60 Prozent, aber das sind für dieses Jahr immerhin 35 000 Euro.
" Mit diesem Geld solle die umfangreiche Arbeit für ein wirksames Langenfelder Klimaschutz-Konzept nun angegangen werden. "Es geht zunächst um die Frage: Was haben wir und was wollen wir erreichen?" Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme solle das Konzept mit breiter Beteiligung erstellt werden.
Quelle:http://www.rp-online.de/duesseldorf/langenfeld/nachrichten/langenfeld/35000-Euro-aus-Berlin-fuer-Klimaschutz-Konzept_aid_895220.html
19. August 2010
Auf adobase kann man sehen wer noch alles auf der eigenen Straße im Wohnort wohnt. Beim Stöbern kommen interessante Ergebnisse zu Tage.
18. August 2010
Durch länderübergreifende technologische Zusammenarbeit kann die Energieeffizienz gesteigert werden
Russland steht an einem Wendepunkt seiner Energie- und Klimapolitik. Die verheerenden Wald- und Torfbrände machen deutlich, wie notwenig stärkere Anstrengungen im Klimaschutz sind. Die Europäische Union ist gut beraten, bei der nächsten Verhandlungsrunde in Cancún diese Chance zum Aufbau eines verbindlichen bilateralen Klimaschutzregimes zu nutzen.
Ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll, das 2012 seine Gültigkeit verliert, wird immer unwahrscheinlicher. Bei der Klimakonferenz in Kopenhagen hatten sich zahlreiche Länder freiwillig zu Emissionsreduktionen bereit erklärt. Dies reicht aber nicht aus, den Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen. Nun ist auch dieser internationale Minimalkonsens ernsthaft gefährdet: Ende Juli scheiterte der 'American Power Act', ein Gesetzesvorschlag, der die Einführung eines Emissionshandelssystems in den USA bis zum Jahr 2013 vorgesehen hatte. Daher bleibt die Europäische Union mit ambitionierten Reduktionszielen von 20 bis 30 Prozent bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 Vorreiter im Klimaschutz. Das absehbare Scheitern der internationalen Verhandlungen zwingt Deutschland und Europa viel stärker als bisher, bilaterale und sektorale Anstrengungen zum Klimaschutz voranzutreiben. Bei diesem Ansatz muss insbesondere Russland eine herausragende Rolle spielen. (weiterlesen…)
9. August 2010
Wind und Sonne sind in vielerlei Hinsicht sehr gute Naturfreunde. ein leichter Wind bei Sonnenschein und eine gute bequeme Hängematte sind ein super Team zum relaxen.
Wer kennt das nicht, auf einer Hängematte mit Gestell zu schlummern und der natur zu lauschen. Wichtig ist dabei nur die Art und Ausführung des Gestells. Hängematten mit Holzgestell sehen optisch sehr schön aus. Hängematten mit Metallgestell sind nicht weniger schlecht. Der Preis entscheidet meistens.
http://www.contractingoffensive.de/haengematte.php
4. August 2010
Für Sportler und die die es werden wollen hat die Firma Casio nun eine Herrenarmbanduhr auf den Markt gebracht:
Die Edifice Herrenuhr EFD 1000
Die Uhr im Digital-Look zeichnet sich durch das schir unverwüstliche leicht gewölbte Glas und das Uhrengehäuse aus Edelstahl aus. Die Herrenuhr ist in den farben rot und gelb zu erhalten.